Kaiser Dia-Duplikator Digital, für digitale SLR- und digitale Kompaktkameras

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Preis : EUR 95,94
Kaiser Dia-Duplikator Digital, für digitale SLR- und digitale Kompaktkameras

Produktbeschreibungen


Kaiser Dia Duplikator 6506

Produktmerkmale

  • Zum Abfotografieren von Dias mit digitalen Spiegelreflexkameras und digitalen Kompaktkameras mit Objektiv-Frontgewinde
  • Wird in das Filtergewinde des Objektivs eingeschraubt (Anschlussgewinde 52 mm / Adapterring 52-58 mm liegt bei)
  • Mit abnehmbarer, achromatischer Makrolinse mit 10 Dioptrien (auch separat verwendbar)
  • 1:1-Kopien mit Objektivbrennweite 80-120 mm, Ausschnitte bei größeren Brennweiten möglich
  • Inkl. Wechselschieber für zwei Kleinbilddias

Produktinformation

  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 322 g
  • Modellnummer: 6506
  • ASIN: B001JFHJPY
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Januar 2007

Von : Kaiser Fototechnik
Preis : EUR 95,94
Kaiser Dia-Duplikator Digital, für digitale SLR- und digitale Kompaktkameras

Kundenrezensionen


Vorweg: es funktioniert ganz gut mit diesem Zubehör.
Ich wollte meine ca. 30 Jahre alte Dias digitalisieren und hatte mich daher in verschiedenen Foren schlau gemacht. Laut Beschreibung funktioniert der Duplikator nur mit Crop DSLRs - bei Kameras mit Vollformatsensor kann nicht im Maßstab 1:1 abgebildet werden. Vorgeschlagen wird - bezogen auf Crop 1,6 - ein (ca.) 70 mm Objektiv, also z.B. ein Zoom 55-250.
Ich hatte aber vor, meine 60 mm Festbrennweite auszuprobieren, bei der jedoch ein kleiner schwarzer Rand bleibt. Da man die Bilder aber ohnehin nachbearbeiten muß, war das für mich nicht so tragisch. Die Kamera (Canon EOS 7D) habe ich auf ein Stativ gestellt und 50 cm davor einen Canon Speedlite 580 EX II mit Blitzrichtung zur Mattscheibe des Dia-Duplikators. Geblitzt habe ich entfesselt, man kann aber auch ein Blitzkabel nehmen oder gegen eine weiße Wand blitzen. Eingestellt hab ich Programm AV bei Blende 8, ISO 800. RAW+L, Rest automatisch (auch Objektiv auf AF).
Die Diahalterung des Duplikators ist ziemlich "variabel", d.h. jedes Dia musste ich noch etwas ausrichten. Weil ich nachts digitalisiert hatte, mußte ich bei sehr dunklen Bildern eine zusätzliche Lichtquelle (eine LED-Taschenlampe) in der Nähe des Blitzes einschalten, damit die Kamera fokussieren konnte. Ausgelöst hatte ich die Kamera per Computer-Software (im konkreten Fall das EOS Utility), weil ich das Ergebnis gleich groß am Bildschirm sehen wollte. Im Zweifelsfall machte ich auch 2 oder mehr Aufnahmen, bis mir das Ergebnis gefallen hatte.
Von den RAW-Bildern darf man sich nicht die gleichen Bearbeitungsmöglichkeiten wie von einem normalen Bild erwarten: es wurde ja nur ein bereits belichtetes Dia fotografiert. Heller, dunkler, Farbe usw. ist schon möglich, aber nicht die traumhaften Bearbeitungsmöglichkeiten, die man sonst gewohnt ist.
In Summe lassen sich Dias in guter Qualität in akzeptabler Geschwindigkeit digitalisieren und ich würde mir den Kaiser Dia-Duplikator wieder kaufen.

Seit Jahren habe ich das Projekt "hunderte Dias aus vier Jahrzehnten digitalisieren" vor mir hergeschoben. Zuerst aus technischen, dann aus Preisgründen. Nachdem der Verfall einiger Filmchen sich langsam abzeichnete und die Preise auch für einen fortgeschrittenen Amateur wie mich vertretbar wurden, habe ich mir dieses Jahr zunächst einen Rollei "DF-S 100" gekauft (siehe Rezension dort). Aufgrund der Erfahrungen damit und der Tatsache, daß ich mit meiner 12MPx-DSLR ja eigentlich schon das wesentliche Herzstück eines ordentlichen Diascanners besitze, war nach kurzem Experimentieren schnell klar: Ich brauche etwas wie diesen Diaduplikator, wenn ich auch die anspruchsvolleren Produkte früherer analoger Fotografenjahre in brauchbarer Qualität digital archivieren will.
Um es kurz vorwegzunehmen: Dem Anspruch, gute Aufnahmen in angemessener Qualität reproduzieren zu können, läßt sich mit diesem Gerät genügen. Allerdings nicht ganz ohne Zubehör, Aufwand und Ausprobieren.
AUSSTATTUNG UND VERARBEITUNG:
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Die Einzelteile bestehen, bis auf den Diffusor und den beigelegten Halter für zwei Dias, aus Metall und machen einen stabilen Eindruck. Neben der systemimmanent wichtigen axialen Verstellmöglichkeit kann man den Diahalter auch vertikal verschieben - aber leider nicht fixieren. Das ist in der Praxis lästig und bietet überhaupt keinen Mehrwert, denn natürlich möchte man die Vorlagen stets optimal zentriert ablichten, wofür eine werksseitige Fixierung viel hilfreicher wäre als die tatsächliche Konstruktion. Mit der muß man stets darauf achten, daß man nichts verschoben hat - das ist lästig, kostet unnötige Zeit und verursacht auch vermeidbaren Nachbearbeitungsaufwand (Winkel messen, korrigierend rotieren). Dafür gibt es einen Stern Abzug.
Der Diahalter ist mit Platz für zwei gerahmte Vorlagen nicht eben üppig ausgestattet. Größere Halter oder solche für Filmstreifen kann bzw. muß man separat erwerben. Das ist nicht schön, man weiß es durch die Beschreibung aber vorher, weshalb es nicht in die Gesamtbewertung einfließt. Der Halter bietet den Dias jedoch durch seine Federklammern festen und verwacklungsfreien Halt und macht somit einen guten Eindruck.
Über das Herzstück des Duplikators, nämlich die Makrolinse, muß allerdings auch deren in den Randbereichen erkennbare Verluste der Abbildungsqualität hingewiesen werden. Macht man also formatfüllende Aufnahmen mit der vom Hersteller empfohlenen ~80er Brennweite, muß man mit Unschärfen rechnen (und zwar auch beim Einsatz an einem ansonsten exzellenten und verzeichnungsfreien Objektiv). Dafür gibt es einen weiteren Stern Abzug.
HANDHABUNG UND PRAXIS:
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Da ich die empfohlene Brennweite nur mit einem relativ stark verzeichnenden Zoom abdecken kann, habe ich meine 50mm-Festbrennweite (Nikon AF-D 50mm 1,8) verwendet. Durch den anfallenden Randbeschnitt erhalte ich mit meiner D90 zwar "nur" etwa 7Mpx große Bilder, diese haben jedoch, vor allem im Vergleich zu oben genanntem Diascanner, eine geradezu bemerkenswerte Abbildungsqualität (ich lade im Anschluß ein oder zwei Beispielbilder hoch).
Insgesamt ist das Reproduzieren mit diesem Vorsatz eine zwar lohnende, jedoch vergleichsweise aufwendige Angelegenheit. Wer vor allem viele und nicht zu kontrastreiche Vorlagen verarbeiten muß, bei denen es obendrein nicht übermäßig auf Bilddetails ankommt, sollte sich zumindest der Tatsache bewußt sein, daß ein dedizierter Diascanner deutlich schnelleres Arbeiten erlaubt.
Angeregt durch einen der Vorrezensenten habe ich meine Dias mit Hilfe eines entfesselten Blitzes, der rückwärtig auf die Diffusorscheibe des Duplikators gerichtet war, belichtet. Dies kann ich nur weiterempfehlen, allerdings macht bei funktionierendem Weißabgleich auch Tageslicht oder eine helle Glühlampe kein Problem. Bevor man an die Serienproduktion geht, sollte man mit Hilfe einiger besonders komplexer Vorlagen die ideale Belichtung ausloten, sprich: ISO-Einstellung, Blende (möglichst klein Zwecks Schärfe) und Belichtungskorrektur. Ich habe in der Praxis eigentlich für fast jedes Bild gesonderte Einstellungen vorgenommen, was sich allerdings gelohnt hat.
BESONDERHEITEN:
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Der Duplikator besteht neben der Diahalterung vor allem aus einer Makro-Vorsatzlinse, die man auch separat verwenden kann. Wer sich bisher nicht an Makrofotografie herangetraut oder darin einfach keinen Sinn gesehen hat, kriegt hier quasi als Zugabe einen Einstieg in diese, wie ich festgestellt habe: faszinierende, Facette der Fotografie geliefert - Ausprobieren unbedingt empfohlen, wenngleich wie oben geschrieben die Bildqualität in den Randbereichen besser sein könnte.
FAZIT:
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Als "fortgeschrittener" Amateur habe ich auch früher schon häufig "kompliziertere" Motive aufgenommen, an denen ein auf durchschnittliche Urlaubsbilder optimierter Diascanner einfach scheitern muß. Aus diesem Blickwinkel ist dieser Duplikator hier für mich unterm Strich zwar auch nicht die ideale, aber auf jeden Fall die bessere Wahl (zumal nebenbei wie gesagt eine Makrolinse herausspringt). Ich denke, meine drei Sterne bilden neben den geschilderten Erfahrungen auch den Zwiespalt ab, der sich zwischen dem Bildqualitäts- und dem Komfortaspekt zwangsläufig auftut. Eine Kaufempfehlung kann und will ich nicht aussprechen, hoffe aber, daß sich eine solche jeder Leser aus meinen Ausführungen selbst ableiten kann.

 

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