Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm
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Preis : EUR 489,00

Produktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display)
Eine Klasse für sich – Die neue Premium-Kompaktkamera FUJIFILM X10
Die X10 von FUJIFILM setzt mit ihrem fotografischen Konzept und ihren technischen Spezifikationen völlig neue Maßstäbe in der Klasse der Premium-Kompaktkameras.
Die Ausstattungs-Highlights lesen sich wie die Wunschliste anspruchsvoller und ambitionierter Fotografen: Großer 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor mit 12 Megapixeln, hochwertig vergütetes und lichtstarkes FUJINON Objektiv mit 4-fach Zoom, brillanter optischer Sucher, viele manuelle Einstellmöglichkeiten, leistungsstarker integrierter Blitz, Full HD-Video sowie ein präzise gefertigtes Metallgehäuse. Bei diesem Gesamtpaket bleibt auch für Foto-Enthusiasten kaum noch ein Wunsch offen.
Ausstattungsfülle Durch die zahlreichen Fotofunktionen und manuellen Einstellungen verfügt der Fotograf bei der X10 über einen maximalen kreativen Freiraum und viele fotografische Möglichkeiten.
Mit der X10 gelingen nicht nur exzellente Fotos, sie zeichnet außerdem erstklassige Full HD-Videos (1080p) im H.264-Format (MOV) und mit Stereo-Ton auf. Das H.264 Format wird auch von Fernsehsendern und Blu-ray Herstellern verwendet. Die Datenmengen werden deutlich reduziert und sind dadurch leichter zu handhaben als im konventionellen AVI-Format. Außerdem sind die Dateien mit den meisten Webseiten und Applikationen kompatibel, so dass es für den Anwender deutlich einfacher ist, seine Videos auf Webseiten wie z.B. YouTube einzustellen.
In der höchsten Qualitätsstufe nimmt die X10 Videos mit 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Durch die eingebaute HDMI-Schnittstelle ist eine direkte und einfache Verbindung der Kamera mit einem High-Definition Fernseher möglich.
Die Kombination aus innovativem EXR CMOS Sensor und leistungsfähigem EXR Prozessor sorgt dafür, dass mit der X10 auch sich schnell bewegende Motive in erstklassiger Qualität eingefangen werden können. Dies ist besonders hilfreich beim Fotografieren von Sportaktivitäten, Tieren in freier Natur oder spielenden Kindern. Bei voller Auflösung von 12 Megapixeln sind bis zu drei Bilder pro Sekunde möglich, bei 6 Megapixel Auflösung erzielt die X10 bis zu 10 Bilder pro Sekunde.
Der leistungsstarke, integrierte Pop-up-Blitz der X10 bietet eine Reichweite von 7 Metern. Fotos speichert die X10 auch im RAW-Format und sie ist zudem kompatibel mit SD-, SDHC- und SDXC-Speicherkarten.
Die Highlights der X10:
- Variabler 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor mit 12 Megapixeln
- EXR Prozessor
- Hochwertig vergütetes FUJINON Objektiv mit 4-fach Zoom und einem Brennweitenbereich von 28-112 mm (äquivalent zu KB)
- Lichtstärke F2,0 (W) - F2,8 (T)
- Brillanter optischer Sucher 7,1 cm (2,8 Zoll)
- LC-Display Full HD-Video (1080p)
- Leistungsstarker, integrierter Blitz (7 m Reichweite)
- RAW-Format
- Viele manuelle Einstellmöglichkeiten
- Hochwertig verarbeitetes Gehäuse (Magnesiumlegierung)
- Kompatibel mit SD-/SDHC-/SDHX-Speicherkarten
- Kompakte Abmessungen: ca. 117 x 69,6 x 61,9 mm (BxHxT)
Besonderheiten der Fujifilm X10 im Detail:
Variabler 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor Die X10 ist mit einem variablen 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor ausgestattet. Dieser variable Sensor liefert bei unterschiedlichsten Lichtbedingungen eine erstklassige Bildqualität. Der von FUJIFILM entwickelte 12 Megapixel EXR CMOS Sensor verfügt über die preisgekrönte EXR-Technologie, die für hervorragende Bildergebnisse gerade auch bei schlechten Lichtbedingungen sorgt. Der Fotograf kann dabei aus drei unterschiedlichen EXR Modi auswählen oder im EXR AUTO Modus einfach die X10 entscheiden lassen.
Die Kombination aus lichtstarkem FUJINON Objektiv, hochempfindlichem EXR CMOS Sensor und EXR Hochleistungsprozessor sorgt für Aufnahmen in einer exzellenten Qualität – über die gesamte Bandbreite von niedrigen bis zu hohen ISO Einstellungen. Die große Sensorfläche und die große Blendenöffnung (F2) ermöglichen zudem Foto- und Filmaufnahmen mit einer effektvollen Hintergrundunschärfe (Bokeh)
Lichtstarkes FUJINON ZoomobjektivDas hochwertig vergütete FUJINON Objektiv der X10 deckt mit seinem 4-fach Zoom einen Brennweitenbereich von 28-112 mm (äquivalent zu KB) ab.
Ausschließlich reine Glaskomponenten, angeordnet in 9 Gruppen aus 11 Elementen. Einzigartige FUJIFILM Vergütung: Super EBC für hervorragende Bildqualität. Jedes Einzelne der 11 Elemente in den 9 Gruppen ist aus hochwertigem optischem Glas gefertigt. Die Konstruktion mit 3 asphärischen Linsen und 2 ED Linsen ermöglicht ein sehr kompaktes Kameragehäuse und sorgt zugleich für hohe Bildqualität mit hervorragender Lichtstärke von F2.0. Darüber hinaus wird beim Objektiv der X10 ein mehrschichtiges EBC eingesetzt (Electron Beam Coating), eine von FUJINON entwickelte Technologie, die aus professionellen FUJINON Optiken stammt. Dies reduziert Geisterbilder und Streuung und verspricht höchste Bildqualität auch bei schwierigen Bedingungen.
Dadurch ist das Objektiv für eine Vielzahl von Motiven bestens geeignet. Es lassen sich sowohl ausgedehnte Landschaften als auch weiter entfernte Motive optimal einfangen. Mithilfe des manuellen Zoomrings ist die schnelle und exakte Wahl des Bildausschnitts sehr komfortabel möglich. Das Objektiv der X10 verfügt über eine Lichtstärke von F2,0 (W) bis F2,8 (T) und verspricht damit auch für Aufnahmen bei wenig Licht eine hervorragende Bildqualität mit einer sehr guten Auflösung bis hin zu exzellenter Helligkeit in den Randbereichen des Bildes.
Dank der Objektivspezifikationen sind mit der X10 Makroaufnahmen bis zu einem Abstand von nur 1 cm möglich. Aufgrund der großen Sensorfläche und der Lichtstärke F2 können Details mit effektvoller Hintergrundunschärfe eingefangen werden. Ein leistungsfähiger optischer Bildstabilisator gleicht Bewegungen beim Fotografieren aus und sorgt so für verwacklungsfreie Aufnahmen. Eine besonders praktische Funktion ist bei der X10 ebenfalls ins Objektiv integriert: Das Ein- oder Ausschalten der Kamera erfolgt ganz einfach über den manuellen Zoomring.
Brillanter optischer Sucher Gerade ambitionierte Fotografen vermissen bei aktuellen digitalen Kompaktkameras einen optischen Sucher oder sind von der Qualität der Sucher nicht begeistert. Die X10 dagegen ist mit einem brillanten optischen Sucher ausgestattet, der auch die kritischsten Fotografen überzeugen wird. Das Bild des optischen Suchers der X10 ist hell und klar und bietet auch bei hellem Umgebungslicht einen optimalen Blick auf das Motiv. Durch die Verwendung von Glaskomponenten zeichnet sich der Sucher der X10 durch eine extrem geringe chromatische Aberration und Verzerrung aus.
Der optische Sucher der X10 ist mit einer Bildfeldabdeckung von 85% bei einer Bildfeldgröße von 20 Grad deutlich größer als die Sucher vergleichbarer Digitalkameras. Dadurch wird auch in anspruchsvollen Aufnahmesituationen das Fotografieren mit der X10 zu einem echten Vergnügen.
Faszinierendes Design und optimale Bedienbarkeit Das Design der X10 ist angelehnt an eine klassische Formensprache. Klare Linien prägen das gesamte Erscheinungsbild. Auf den ersten Blick ist zu erkennen: Dies ist eine qualitativ hochwertige Digitalkamera. Die verwendeten Materialien unterstreichen diesen Eindruck. Die obere und untere Abdeckung wurden aus einer Magnesiumlegierung gegossen, um ein Gehäuse mit höchster Präzision und Widerstandsfähigkeit zu ermöglichen. Die oberen Einstellräder sind aus Metall gefräst. Zudem verfügt die X10 über eine lederartige Oberfläche, wodurch die Kamera sehr griffig in der Hand liegt. Die Bedienelemente der X10 sind so positioniert, dass sie dem Fotografen die beste Kontrolle und Übersicht ermöglichen. Alle Funktionen können schnell und komfortabel eingestellt werden. Das Design und die Bedienung gehen bei der X10 eine harmonische Verbindung ein.
X10 - Digitalkamera - Prosumer
Produktmerkmale
- FUJINON-Objektiv mit 4x manuellem optischem Zoom (28mm Weitwinkel bis 112mm)
- 2/3 Zoll EXR CMOS Sensor mit 12 Megapixel
- Optischer FUJINON Sucher mit ca. 85% Bildabdeckung, Motionpanorama 360°, RAW-Tasste, Elektr. Wasserwage, High Speed Video
- Lieferumfang: FUJIFILM X10, Li-Ionen Akku NP-50, Akku Ladegerät BC-45W, Schultergurt, Objektivschutzkappe, USB-Kabel, CD-Rom, Bedienungsanleitung
Produktinformation
- Größe und/oder Gewicht: 5,7 x 11,7 x 7 cm ; 331 g
- Produktgewicht inkl. Verpackung: 898 g
- Modellnummer: X10
- ASIN: B005JRGWNS
- Im Angebot von Amazon.de seit: 9. Februar 2011
Von : Fuji
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Kundenrezensionen
Ich hatte Gelegenheit die Fujifilm Finepix F200, F80 und F300 zu probieren, aber begeistert hatte mich deren Bildqualität nicht besonders: flaue Farben in Provia/Standard, unnatürliche Farben bei Velvia/Vivid, bei abnehmendem Licht stark nachlassende Bildqualität. Da fühlte ich mit mit der Canon S95 deutlich besser aufgehoben, auch wenn hier die Fokussiergeschwindigkeit sehr langsam war und die Kamera zwischen zwei Bildern auch mal 10 Sekunden Pause brauchte (bei RAW+JPG) .
Bei der X10 sieht es so aus, als hätte Fujifilm den Foto-Enthusiasten wirklich zugehört:
+ Kompakt-Kamera mit sehr großem Sensor (2/3"=1/1,5" gegenüber 1/1,7" bei der S95 bzw LX-5 sowie 1/2,33" bei den üblichen Kompakten),
+ sehr lichtstarkes Objektiv - mit 2,8 auch im Telebereich,
+ Schalter für Blitzentriegelung (statt fummeliger Taste)
+ Manueller Zoomring (Drehrichtung wie bei Nikon / entgegengesetzt zu Canon-DSLR)
+ optischer Bildstabilisator (haben sonst nur Nikon, Canon, Panasonic)
Was fehlt:
- die 24mm im Weitwinkel
- Hosentaschenformat (wie die S95)
- eigene Taste für Videos
- GPS (wer's braucht - ich nutze Eye-Fi-SD-Karten mit Geotagging)
- Fokus-Punkt-Anzeige im optischen Sucher
Stärken
- BEREITSCHAFT - unmittelbar einsatzbereit mit kurzem Dreh am Objektivring, wenn der Schnellstartmodusim Menü eingestellt ist. Innerhalb einer halben Sekunde habe ich einschließlich Fokus ein Foto geschossen im Gegensatz zur S95 wo dies etwa 4 Sekunden dauert. (Eine Verkürzung der Akkuaufzeit durch die Schnellstarteinstellung ist mir nicht aufgefallen).
- AUTOFOKUS - sehr schnell und äußerst präzise mit hervorragender Gesichtserkennung, das schnellste, was ich bei einer Kompaktkamera bisher gesehen haben und nur eine Spur langsamer als meine Spiegelreflex. Die S95 fokussiert etwa viermal so lange und auf Automatik/Gesichtserkennung konnte ich mich nicht verlassen, weshalb ich den AF auf Mitte gelegt habe. Bei der Fuji reicht es VarioAF mit Gesichtserkennung einzustellen und die Kamera fokussiert wirklich so wie sie soll: Man fokussiert mit dem mittleren Messfeld und wählt dann den Bildausschnitt, wenn Gesichter im Bild sind, dann werden diese automatisch erkannt und auf diese scharf gestellt. Hervorragend für Schnappschüsse aus der Hüfte! Bei Fotos von speilenden Kindern merkt man die leichte Auslöseverzögerung dann doch: Braucht man bei der DSLR nur im richtigen Moment den Auslöser drücken, muss man den passenden Augenblick bei der X10 den Bruchteil einer Sekunde vorwegnehmen, sonst ist der Kopf schon weggedreht.
- "Super Intelligenter BLITZ" funktioniert hervorragend: die Blitzleistung wird angepasst, es gibt nicht mehr die typischen überblitzten Kompaktkamera-Schnappschüsse. Nur der Weißabgleich liegt leicht daneben, leicht ins gelbliche verschoben. Bei der S95 war Blitzen (außer Aufhellblitzen in heller Umgebung) Glückssache. Außerdem war bei der S95 die Zuschaltung des Blitzes mit mehrfachem Drücken der Blitztaste extrem umständlich.
BILDQUALITÄT - hervorragend für eine Kompaktkamera. Im direkten Vergleich mit der S95 die schöneren Farben, deutlich bessere Dynamik, etwas bessere Detaildarstellung, weniger Abfall der Auflösung in den Bildecken, nahezu keine chromatischen Aberrationen. ISO 800 geht noch sehr gut, vergleichbar mit ISO 400 bei der S95. Bei ausreichend Licht ist auch ISO 1600 noch akzeptabel.
Natürlich bin ich mir darüber im Klaren, dass es sich um eine Kompaktkamera mit 2/3' Sensor handelt. Deshalb wundert es mich, dass in Fotos, die ich mit der Nikon D7000 + 16-85 VR 3.5-5.6 im Vergleich zur X10 aufgenommen habe, die X10-Bilder von der Dynamik vergleichbar waren (ja, im HR-Modus!) und mir die höheren ISOs im Bereich 400 - 1600 bei schlechtem Licht aus der X10 besser gefielen: nicht weniger, aber gefälligeres Rauschen.
- EXR-AUTO - der beste Automatikmodus, den ich bei einer Kompaktkamera erlebt habe. Zuverlässig wählt die Kamera den passenden Szenenmodus, der Autofokus sitzt präzise von allein. So kann man die Kamera jedem Laien in die Hand drücken, den Auslöseknopf zeigen, den Rest übernimmt zuverlässig die Kamera.
- DISPLAY - sehr gut, vergleichbar mit dem hervorragenden Display der S95 (X10 etwas kleiner bei gleicher Auflösung), in der Sonne ist das Display der X10 besser lesbar, bei normalem Umgebungslicht ist das Display der S95 etwas heller.
VIDEO: funktioniert zuverlässig, bedingt durch den CMOS-Sesor gegenüber dem CCD-Sensor in der S95 fast keine Schlieren beim Schwenken. Bei genauem Hinschauen leichte Kompressionsartefakte um sich bewegende Objekte (aber nicht wirklich störend).
=BESONDERHEITEN/TIPPS=
- BELICHTUNG: die Canon S95 belichtet bekanntlich reichlich, ca. 1/3 - 2/3 Blendstufen über, was mehr Zeichnung in den Schattenbereichen bringt, aber die hellen Partien auswäscht. Im Gegensatz dazu belichtet die X10 eher knapp, dadurch behalten die hellen Partien ihre Struktur. Eigentlich ist das der bessere Zugang, da man in der Bildbearbeitung besser Schatten aufhellen kann als umgekehrt. Allerdings sehen die JPGs aus der X10 unbearbeitet etwas dunkel aus. Ich habe deshalb die Belichtungskorrektur dauerhaft auf +1/3 stehen.
- ISO: wer die Finepix-Kameras mit EXR-Sensor kennt, der weiss um Fuji's Besonderheit, dass für jeden Modus (PASM) eine eigene ISO-Einstellung vorgenommen werden kann. So kann man mit einem kurzen Dreh am Wählrad auch die ISO ändern. So habe ich die ISO 100 auf P gelegt für gute Lichtverhältnisse. Auf A ist ISO Auto800 eingestellt mit weit offener Blende für schlechte Lichtverhältnisse. Unter S die ISO1600 und Zeitvorgabe 1/125s für schnelle Bewegungen. Alle anderen Einstellungen wie etwa Filmsimulation, Rauschunterdrückung, Farbsättigung werden für alle Modi gleichzeitig eingestellt.
FILM-SIMULATION / FARBSÄTTIGUNG: Velvia macht zwar unglaublich knackige Farben, aber hart an der Grenze zum Künstlichen und außerdem auf Kosten der Zeichnung in Schattenbereichen. Definitiv nichts für Portraits. Eventuell für Landschaft, ideal für Leuchtreklame oder Stilleben mit knalligen Farben. Für kräftige Farben im Alltagsgebrauch ist Astia der bessere Kompromiss, am besten lässt man Provia/Standard stehen und erhöht für sattere Farben die Einstellung "Farbe" auf "hoch". Zum Üben gibt es die Filmsimulations-Bildreihe. Zugang über die Taste "Drive".
SCHÄRFE: auf Standard sind Konturen eher weichgezeichnet, für Portaits sicherlich gut, ich bevorzuge allerdings knackige Fotos und habe die Schärfe auf 'hart' eingestellt. Halos habe ich dadurch bisher nicht festgestellt.
RAUSCHUNTERDRÜCKUNG: auf kleinste Stufe eingestellt sieht man zwar etwas mehr Rauschen, aber dieses sieht sehr natürlich aus - sehr ähnlich Kleibildfilm mit hoher ISO. Vor allem sehr schön für grobkörnige Schwarz-Weiss-Aufnahmen.
- SUPER-MAKRO-Aufnahmen gelingen am besten im A (Blendvorwahl-) Modus mit Blende 5,6 - 8,0; darunter ist Schärfentiefe zu schmal, darüber nimmt diffraktionsbedingt die Bildschärfe ab. (Brennweite muss zwingend auf 28 stehen.)
RAW - ist möglich, allerdings gibt es wohl (außer dem mitgelieferten - angeblich sehr schlechten) derzeit kein Programm, das die Bilder verarbeiten kann. Ich habe es mit Aperture auf dem Mac versucht, geht nicht. Man kann die RAWs in der Kamera entwickeln, aber sehr, sehr umständlich. Man kann vor der Aufnahme die RAW-Taste drücken, dann wird das folgende Bild in JPG+RAW aufgenommen, man kann auch in den Einstellungen RAW+JPG einstellen, dann bewirkt die Taste RAW, dass das nächste Bild nur als JPG aufgenommen wird.
BILDWIEDERGABE - wer viel fotografiert, muss auch viel aussortieren. Das mache ich gerne in der Kamera. Dafür gibt es im Wiedergabe-Modus die tolle Funktion 'Löschen - Bild': wenn man diese auswählt, kann man durch die Fotos zappen und unbrauchbare Aufnhemen mit einem einfachen Druck auf die Menu/oK-Taste löschen - flotter gehts nicht, leider funktioniert in diesem Modus die Vergrößerung nicht. Eine weitere tolle Idee: bei der Bildwiedergabe kann man das hintere Wahlrad drücken und erhält die maximale Vergrößerung auf den Fokus-Punkt. Über einen Dreh an dem darunterliegenden Rad kann man von Foto zu Foto springen in der Vergrößerugs-Ansicht.
- OBJEKTIVDECDKEL - fühlt sich gut an, ist aber ziemlich fummelig. Die X10 hat ein Filtergewinde von 40.3mm, angeblich soll ein Objektivdeckel im Format 40.5mm passen (gibt es hier bei Amazon). Ich habe hier bei Amazon einen Dörr 40.5 UV-Filter Slim als Objektivschutz bestellt. Lässt sich etwa bis zur Hälfte festdrehen und sitzt dann gut fest. Trägt nur leicht auf und macht die Kamera noch schneller startbereit. Es ist keine Vignettierung feststellbar.
DISP-Taste lange gedrückt halten = Ruhemodus; keine Töne, kein Auslöseton, kein Blitz, kein Fokus-Hilfslicht. Man kann so wirklich diskret Fotos machen.
FN-Taste neben Auslöser: kurz drücken zum schnellen Einstellen der zugewiesenen Funktion. Lange drücken, und man kann schnell die Funktion verändern.
DYNAMIKUMFANG / BILDRAUSCHEN / HOHES ISO: ein Vorrezensent hat bemängelt, dass die X10 in der ISO-Automatik sehr schnell hohe ISO-Werte wählt. Ich vermute, dass hier die Dynamik auf Auto steht. Man muss wissen, dass der EXR-Sensor zwei verschiedene Arten hat, den Dynamikumfang zu vergrößern:... Lesen Sie weiter...›
Für die Fuji X10 habe ich mich nicht nur wegen der Form entschieden (sie sieht halt doch viel eleganter aus als eine Canon G12) sondern weil sie neben einem raschen Zugang zu den wichtigsten Kamerafunktionen auch gute Bildleistungen bietet.Im Detail:
1. Form und Ausführung: Die Kamera ist nicht nur deutlich größer als meine S95 sondern auch größer als meine Panasonic GF3 mit Pancake,man kann sie -was die Größe betrifft-etwa mit der Canon G12 vergleichen.Spricht man vom tollen Retrolook, der vor allem auf der schwarzen Noppenbeschichtung und dem auffallenden optischen Sucher beruht, so kann man die Gehäuseform keineswegs als Stylinggag abtun, es handelt sich hier um eine elegante Umsetzung der Funktionen dieser Kamera. Die Gesamtausführung (Metall zumindest oben und unten) wirkt hochwertig und elegant, die weiße Beschriftung der Bedienungselemente ergeben auf der komplett schwarzen Kamera einen angenehm deutlichen Kontrast.
2.Ergonomie und Bedienung: Ergonomie und Bedienung gehören zu den großen Stärken dieser Kamera. Ein flacher Griff auf der Vorderseite und ein solider Halt aus Gummi für den Daumen sorgen für einen sehr guten Halt der rechten Hand. Bei vielen Kameras läuft man dabei die Gefahr, andere Bedienelemente, insbesondere das zum Standard gehörende Einstellrad mit Wippenfunktion unabsichtlich zu betätigen (Pen-EPL1, Canon S95) Das bei der Fuji als "Nebensteuerrad" bezeichnete, sehr leichtgängige Element habe ich aber bislang auch mit Handschuhen nicht fehlbedient, es liegt genau in der Daumenbeuge. Das große Rad zur Belichtungskompensation widerum (Ich liebe es !) ist gerade so schwergängig, dass es nicht unabsichtlich bedient werden kann. Da an (um) programmierbaren Knöpfen auch kein Mangel besteht und es ein sehr brauchbares "Haupteinstellrad" (da hat man wohl nach der GF-1 geschielt) gibt, braucht man nur selten im Menü herumzukramen, bezüglich Bedienung bleiben daher nur wenig Wünsche offen. Wer allerdings durch den Touchscreen der GF-3 oder G3 verwöhnt ist, der ein Scharfstellen beliebiger Bilddetails auf Fingerdruck gestattet, der würde sich sowas auch an der X10 wünschen. Noch ein Wermutstropfen: Das Einschalten der Kamera erfolgt durch Drehen des Objektives, was eine Einhandbedienung, wie dies bei manchen Sportarten wünschenswert ist, ausschließt. Ein wenig enttäuscht auch der Sucher. Er bietet zwar einen gut platzierten Dioptrienausgleich, aber was die Größe betrifft stellt man sich nach all der Propaganda das Sucherfeld doch ein wenig größer vor und dabei schafft er nicht einmal eine 100% Abdeckung des Aufnahmebereiches. Darüber hinaus bietet er keinerlei Informationen (man würde sich zumindest eine Fokusbestätigung erwarten), ich verwende ihn deshalb eher nur als Notlösung (starke Sonneneinstrahlung, besondere Aufnahmesituationen). Was die Menügestaltung betrifft so erwartete man nach den Erfahrungen mit der X100 das Schlimmste. Doch bei Fujifilm ist man lernfähig.Es gibt nur zwei Menüs, die logisch gegliedert sind und keinen Anlass zur Kritik bieten.
3.Belichtungs- und Entfernungsmessung, Blitz: An der Belichtungsmessung habe ich noch nichts auszusetzen gefunden. Die Kamera bietet diesbezüglich zahlreiche Möglichkeiten der Kompensation bei ungünstiger Beleuchtung und/oder hohen Kontrasten. Zu nennen sind Einstellungen ua. bei den Menüpunkten "Dynamikbereich", "Ton Lichter" (sic!), "Schattier. Ton" (Sic!). Als eklatanter Nachteil erweist sich allerdings die Tatsache, dass diese sicher sinnvollen und teilweise innovativen Funktionen sowohl im (umfangreichen) geschriebenen, wie gleichlautenden elektronischen Handbuch keineswegs näher erläutert werden.Ein Beispiel: Bei "Ton Lichter" steht lediglich, dass diese Option "der Anpassung der Durchzeichnung der Spitzlichter" diene.Wer wünscht sich keine Durchzeichnung ? Mit welchen Nachteilen muss man rechnen, wenn man die Durchzeichnung auf das Maximum stellt ? Was nimmt man als Standard ? Was die Entfernungsmessung betrifft, so kommt die X10 sowohl was die Treffsicherheit als auch die Geschwindigkeit betrifft über ein Durchschnittlich nicht hinaus. Manuelles Scharfstellen ist mühsam. Es erfolgt nicht am Objektiv, sondern am wackeligen "Nebensteuerrad", mit dem Hauptsteuerrad hätte man das Problem sicher besser lösen können.Darüber hinaus ist mir das manuelle Einstellen gerade im wichtigen Makrobereich (bis 1cm !) bislang noch nicht gelungen. Was den Blitz betrifft, so erscheint auf Knopfdruck kein wackeliges Skelett, das man beim Einklappen vorsichtig falten muss, sondern ein solider kleiner Blitzkörper, den Fuji als "Super-Intelligent" qualifiziert. Fuji hat nicht unrecht, eine Belichtungskorrektur war bislang nicht nötig, im Regelfall klappt es vorzüglich, die Blitzleistung erweist sich als für den "Hausgebrauch" (Aufhellen, Aufnahmen bis 5 Meter)als völlig ausreichend, wer mehr Leistung will, dem bietet die X10 ja einen vollwertigen Zubehörschuh und mehrere Systemblitzgeräte. Was die Panoramafunktion betrifft, so hat Sony hier einfachere Lösungen zu bieten. Fünf Bedienungsschritte und 1 1/2 Seiten Erläuterung sind bei der X10 notwendig um ans Ziel zu gelangen, die bei einiger Übung allerdings gute Resultate bringen.
4. Bildqualität:
Nun ja, bis ISO 800 bietet die X 10 ansprechende Leistungen, dazu trägt natürlich auch das hervorragende Objektiv bei, dass auch bei offener Blende nur wenig Schwächen (Vignettierung, Randunschärfen) zeigt. Es liegt eher an mir, dass ich als RAW Fotograf noch nicht jenen Farbton gefunden habe, den ich von meinen GF3 gewohnt bin. Übrigens: Da ich Silkypix bereits von Panasonic her kenne und sehr schätze (Schärfung,Schwarzanteil !) gab es da keine Umstellung. Für den JPEG-Fan werden nicht nur die Fujifilmtypen Astia, Velvia und Provia sondern mehrere Möglichkeiten geboten, diese Typen weiter zu justieren. Darüber hinaus bietet der Sensor der Fuji die einzigartige Möglichkeit, bei Schwachlicht auf höhere Empfindlichkeit bei geringerer Auflösung umzuschalten, was Vorteile gegenüber Kameras mit ähnlich großem Sensor bietet. Diese Funktion kann über den EXR-Modus am Moduswahlrad aufgerufen werden,die Bedienungsanleitung gibt sich diesbezüglich wieder einmal kryptisch.
5. Akkuleistung: Der Akku der X10 stammt aus dem Kompaktbereich der Fujifamilie und ist mit den vielen Funktionen und dem Blitz leicht überfordert.Mein Urteil: Knapp durchschnittlich. Ein Trost: Es gibt gerade über Amazon sehr preiswerte und gute Zusatzakkus.
6. Fazit: Die X10 ist eine hervorragend verarbeitet, innovative und attraktive Kamera mit sehr guten Bedienelemente, einer guten Menüführung und einem sehr guten Objektiv, das sehr gute Bildleistungen (immer im Vergleich mit Kameras ähnlicher Sensorgröße) bietet. Wer ihr Leistungspotential voll ausschöpfen will, der muss aber wohl noch auf einschlägige Literatur warten.
Fujifilm X10 Digitalkamera (12 Megapixel, 4-fach optischer Zoom, 7,1 cm (2,8 Zoll) Display)
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